»H53fe!!«

»Habe 5rgendwas an 0e5ner Tastat4r verste33t w5e 5hr seht 5st a33es d4rche5nander«, so lautete der ungewöhnliche Hilferuf auf einer Internetplattform.

Der Verfasser hatte unbeabsichtigt eine bestimmte Tastenkombination gedrückt, die jeden seiner Sätze zu einem Wirrwarr aus Buchstaben und Zahlen werden ließ. Wie gut, dass andere Nutzer sein Problem trotzdem verstanden und ihm den richtigen Tipp zur Lösung seines Dilemmas geben konnten.

»Ich kann nicht beten!«, sagt so mancher und meint, er müsse bestimmte Formeln oder Liturgien einhalten, um mit seinem Schöpfer reden zu können. Als gälte es, zunächst eine religiöse Sprache zu erlernen oder ein »Gebetsdiplom« zu absolvieren, um von Gott gehört zu werden. Dabei zählt für ihn nicht das Heruntersagen langer Wortkünsteleien, sondern die innere Haltung des Beters. Einige der in der Bibel erwähnten Gebete sind sogar ausgesprochen kurz: »Wer bist du, Herr?« – »Herr, hilf mir!« – »Sohn Davids, erbarme dich meiner!« – »Herr, rette mich!«

Sie entstammen persönlichen Krisenzeiten, belastenden Familiensituationen, anhaltenden Krankheitsnöten oder drohenden Lebensgefahren. Und sie alle wurden von Gott erhört. Nicht die Länge oder die Worte zählen, sondern das Herz.

Lassen Sie sich dazu ermutigen, mit Gott in Verbindung zu treten. Schütten Sie ihm Ihr Herz aus mit allem, was Sie bewegt oder bedrückt. Er hat Gutes für Sie im Sinn und wird ein aufrichtiges und ernst gemeintes Gebet, sei es auch noch so holprig gesprochen, nicht gering achten: »Jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden« (Apostelgeschichte 2,21).

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Beten ist Gemeinschaft mit Gott.

Sabrina Nagel




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